Unser System ist nicht mehr fair

23 Sep

Korrigierte Version (das Thema schafft mich immer noch!)

Verallgemeinern ist selten möglich: deshalb möchte ich an meinem Beispiel aufzeigen, weshalb in unserem derzeitigen System von Fairness keine Rede mehr sein kann.
1999 hatte ich 1 Jahr ein’s «zusammen gekrampft», seit demselben Jahr darf ich «Cosmic Healing» praktizieren (5% der Teilnehmer schafften das): und ab eben diesem Zeitpunkt bekam ich keine Chance mehr, mich bei einer vernünfiten Firma vorstellen zu gehen (Ausnahme: Leuthold Gartenbau, die Arbeit ist vor allem körperlich sehr anspruchsvoll).

Menschen-Rechte

Gestern hat eine Frau an der Tramhalte-Stelle gemeint: Solche Menschen wie der Meili (USB-Ordner-Klauer) sollte man an die Wand stellen erschiessen. Unsere ganze Gesellschaft funktioniert etwas in diese Richtung: Wer bei den kriminellen und dubiosen Aktivitäten nicht mitmacht wird stigmatisiert.
Ich werde aber weiterhin dasjenige sagen und auch danach handeln, was aus ethischer Sicht zu rechtfertigen ist. Leider stellt dies heutzutage für viele Arbeitgeber einen Grund dar, mich nicht einzustellen.

Mein Thema und meine Leistungen siedeln sich im Bereich des Themas Paradigmen-Wechsel an. In der Gesellschaft weigert man sich aber weiterhin, die Erkenntnisse der modernen Forschung zur Kenntnis zu nehmen (seit mindestens 7 Jahren). Eine derartiges Verhalten qualifizieren Psychiater als schizoides Verhalten.
Ich konstatiere: Die Praktiker und Besser-Wisser leisten gerade deshalb schlechte Arbeit, machen viele Menschen kaputt, da ihre Modelle in der Realität nicht funktionieren (siehe IV-Rentner aus psychischen Gründen).

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie schwierig es ist, als Fürsorge-Bezieher von Zürich nach Bern zu zügeln (Niederlassungs-Freiheit)? Ich wollte mich nicht als Erstes beim Sozialamt anmelden …
In Zürich bezog ich ein Zimmer, wartete eine Möglichkeit ab, den Lebens-Unterhalt zu verdienen (dauerte Jahre), pendelte 3 Mal die Woche zwischen Biel und Zürich – und das Resultat: Mir wurde immer noch vorgeworfen, ich hätte nur Geld gekostet!

Fürs’s Ganze schauen und sich nicht opportunistisch verhalten … ist das naiv? Nur wenn Status und das Einkommen wichtiger sind als der Weg zu sich selber! Wäre der Dalai Lama: Schweizer: er wäre schon lange in der Psychi durch liebens-würdige und nette Menschen betreut worden …

zum Fähigkeits-Profil

1990 verlor ich den meinen Status, da ich in der Wahrnehmung der Umgebung zu emotionell war. – Heute soll das Gegenteil zutreffen: Schon ziemlich schräg sowas …

Meine mir zugewiesene Sozial-Arbeiterin konnte vorerst partout nicht verstehen, weshalb es denn nicht möglich sein sollte, eine Arbeit zu verrichten, bei welcher vor allem Genauigkeit über längere Zeit hinweg eine Voraussetzung darstellt. Sie hält die ganze Uebung für eine gute Chance …
Geht der Versuch schief so wird berichtet: Er ist nicht einmal fähig, eine einfache Arbeit zu verrichten (habe ich schon erlebt!)

etwas selber aufbauen: wenn man nicht in der Branche verankert ist (Lehre als Grundausbildung) so ist’s sehr schwer. Als Akademiker ist man dagegen meist nicht in einem beruflichen Umfeld verankert:  Im Gegenteil: Bewerbe ich mich für Tätigkeiten, für welche ich qualifiziert bin und gerne mache soll ich über-qualifiziert sein: Also benachteiligt aufgrund meiner Fähigkeiten!
Es gibt doch nur Arbeiten, die  mir besser liegen und die ich lieber tue als andere. Wer ganz allgemein von besseren und schlechteren Arbeiten spricht verletzt die Glaubens- und Gewissens-Freiheit.

In der Schweiz werden «Starke» leider auch mit Rufmord-Kampagnen aus dem Rennen geworfen (Herr Professor als Schimpfwort!). Anpasser sind sind jetzt gefragt!
Und von Mit-Leben kann seit Jahren bei mir keine Rede mehr sein: Einen Komputer konnte ich mehr über Jahre nicht mehr leisten (als Akademiker!). Ausgang, Familie, Weiter-Bildung, Kurse und Seminare besuchen: Alles rückt in weite Ferne …

Verwandtschaft

Und hat man ein Brüderchen, das erklärt Lehre versus akademische Ausbildung mache keinen Unterschied, so wird’s heftiger.
Vergisst derselbe zu erwähnen, dass er über 100’000 sFr geerbt hat – und’s geschafft hat etwas selber aufzubauen, so wünscht man sich keinen Bruder mehr zu haben.

Die Praktiker der Finanz-Industrie schafften es, Ende der 80-er Jahre eine Wohnungs-Not in Zürich zu schaffen. Und da man nicht das Geld ausgeben soll, was man nicht hat, wohnten zu dieser Zeit 50% der Studenten noch bei ihren Eltern (studieren ohne reiche Eltern ist in der Schweiz nicht einfach).
Nach 2 Jahren bei Ihnen wohnen war meine Substanz erschöpft (irr!). Ich habe das zuerst gar nicht bemerkt – und kassierte trotzdem ich im Nachhinein die Vorwürfe.

Vor Kurzem war man bei der Fürsorge noch von den Verwandten abhängig, da diese unter gewissen Umständen für die zu unterstützende Person mitzahlen mussten, auch wenn sie volljährig war. Die politische Gemeinde, in welcher sie wohnen, erklärte: Wohnt er bei Euch, zahlt ihr nichts …

Es ist auch schwierig, ein Studium zu absolvieren, wenn die Eltern selber keine Akademiker waren. So erklärt zum Beispiel mein Vater, Akademiker hätten keine Ahnung – ein ehemaliger Professor sagt hingegen: In der Praxis sieht man, wie mann/frau es nicht machen sollte. Wer hat Recht

Institutionen

Als ich erstmals ein halbes Jahr nach dem Studien-Abschluss beim Arbeitsamt anmeldete, war es mir vor allem wichtig zu erklären, wie wichtig es sei meine eigenen Wände zu haben. Resultat: Keine Unterstützung, Ermunterung, Hilfe.

Könnt ihr Euch vorstellen, dass ein RAV-Mitarbeiter noch Intrigen gegen mich spinnt, währenddessen ich im ersten Arbeitsmarkt eine Stelle gefunden habe – und dreimal pro Woche zwischen Thalwil und Fribourg pendelte? (der Beweis)

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus: So werden beispielsweise unter den RAVs Daten ausgetauscht (selbst wenn man zügelt). Arg wurde es, als sowohl bei den RAVs in Zürich bzw. Ebikon nach langer Zeit der «Betreuung» behauptet wurde, ich hätte mein Studium nicht abgeschlossen. Das muss Schicksal gewesen sein!

Und vieles andere mehr


Brothers in arms (Dire Straits!)

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3 Antworten to “Unser System ist nicht mehr fair”

  1. Kirstin (Georgina) 25. September 2010 um 22:59 #

    Hi mein Lieber,

    weißt Du schon, was der Sinn von all dem ist? Was steckt dahinter? Was wolltest Du Dir hier ansehen, welche Lehren daraus ziehen?

    Alles Liebe von Kirstin

    • Kirstin (Georgina) 25. September 2010 um 23:00 #

      War das System jemals fair?

    • wynmann 26. September 2010 um 06:51 #

      Hoi meine Liebe

      es ist der Weg zu sich selber – und man bekommt nur das an Heraus-Forderungen hingestellt, was man auch bewältigen kann. Bei mir ist das nicht wenig: Es sind alles Wachstums-Chancen für mich – aber auch für andere!

      Dazu kommt ein Zweites: Welche Lehren hat Christ Michael bei seinem Trip auf die Erde gezogen? Man kann auch nur da sein, ohne etwas selber lehren zu müssen, nur für die anderen dasein …

      Dies wollte ich vor allem mit diesem Beitrag zu bedenken geben

      Alles Liebe Markus

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