Die Dunklen: Schuldig und noch einmal schuldig!

29 Apr



Interessanterweise bekam ich gestern Post von 2 sehr interessanten Seiten:

Zuerst teilte uns S 333 mit, dass die Dunklen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen wurden.


Am gleichen Tag lehnt es das Bundesgericht ab, auf meinen Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege einzutreten – was für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Ich veröffentliche deshalb ungern, aber zum Selbst-Schutz den Sachverhalt. Beurteilt ihn selber!

Vorbemerkung:

Bezüglich des rechtlichen Beistand gab’s in Solothurn keine Unterstützung: Bei der unentgeltlicher Rechtshilfe liegt das Risiko beim Anwalt, mein Ansatz bei der ALV liegt unter dem Existenz-Minimum, Die Rechts-Beratung des Saldo lehnte weitergehende Unterstützung ab (zu grosser Aufwand). Deshalb schreibe ich diese Beschwerde in Eigenregie.

« … die erforderliche arbeitsmarktliche Indikation für den beantragten Kursbesuch nicht erstellt ist …». (Bundes-Gericht).

Begründung (aus meiner Beschwerde-Schrift)

  • Nach Anmeldung beim RAV Solothurn besuchen alle einen sogenannten Standort-Bestimmungs- / Stellen-Bewerbungs-Kurs. Dabei wurde mit der Kurs-Leiterin XY festgelegt, dass ich mich für Stellen Call Center Agent Inbound / als Sachbearbeiter bewerben würde: Dafür braucht’s gut Französisch-Kenntnisse. …
  • Inbound- und Outbound-Telefonieren stellen 2 verschiedene Berufe dar: Im Bereich Inbound, Beratung bin ich Spitze, müssen jedoch Quoten erfüllt und somit die Angerufenen «überschnörret» werden eher nicht. Der Verkauf und Umfragen stellen für den Interviewer keine Fähigkeit sondern eine Charakter-Frage dar – und sind somit dem Bereich der Glaubens- und Gewissens-Freiheit zuzuordnen.
  • Gemäss meiner damaligen RAV-Beraterin sollte ich einen teuren 3-monatigen Kurs belegen (Stellwerk). Weshalb Geld zum Fenster r’auswerfen für Theoretiker, wenn der eigentliche Bedarf schon bekannt ist?

Erheblich erschwerte erschwerte Vermittlungs-Fähigkeit (gekürzt)

  • Leider bekam ich die letzten Jahre nicht die Chance Inbound zu arbeiten (Ausnahme: bei der XX in Zürich für ein halbes Jahre, danach wurden erfüllte Quoten verlangt, obwohl Werbe-Anrufe innerhalb Deutschlands verboten sind (wir telefonierten aus der Schweiz nach Nord-Deutschland)
  • Aufgrund der Arbeitsmarktlage seit Beginn der Finanz-Krise und meiner faktischen Langzeit-Erwerbslosigkeit sowie der bisheigen und der neu entstandenen Lücke im CV verkleinerten sich meine Vermittlungs-Chancen (ist auch empirisch gut erhärtet: siehe Insider-Outsider-Theorie) seit Beginn der Erwerbslosigkeit Anfang September 2008 stetig (und dies nicht nur auf dem Arbeitsmarkt).
  • Ich konnte mich auch über Jahre hinweg bei keiner Firma vorstellen (exklusive Personal-Beratungen, diese schlugen schlugen mich häufig bei ihren Kunden vor, jetzt auch nicht mehr).
  • Ich konnte die letzten Jahre nur in prekären Arbeits-Verhältnissen arbeiten. Sollte ich diese Angebote ausschlagen, auch wenn sie nicht meinen Grundsätzen und/oder Fähigkeit nicht entsprachen? …
  • Trotz meinen praktischen und theoretischen Erfahrung im Bereich Langzeit-Arbeitslosigkeit bekam ich nicht die Chance, bei der Integration von Langzeit-Erwerbslosen mitzuwirken (konnte mich noch nicht einmal vorstellen).
  • Aufgrund meines Uni-Abschlusses werde ich zusätzlich benachteiligt (überqualifiziert).
  • Meine Leistungen im Bereich des Thematas Paradigmen-Wechsel gereichen mir sogar noch zum Nachteil (nachvollziehbar im Licht der Agency-Theorie, siehe unter http://habermacher.eu

=> der Arbeitsmarkt ist schon lange nicht mehr fair …


«dass die Vorbringen des Beschwerde-Führers die vorinstanzuliche Betrachtungsweise, wonach die Vermittlungs-Fähigkeit des Versicherten durch einen weiteren Französisch-Kurs nicht massgeblich verbessert wird … nicht erstellt ist …». (Bundes-Gericht)

zu meinen Französisch-Kenntnissen (anonymisiert)

Herr X von der Personal-Beratung Y erklärte mir am 16.3.2010 telefonisch, dass generell alle Sprachkurse meine Vermittlungs-Fähigkeit im Arbeitsmarkt verbessern. Dies würden wohl alle Stellen-Vermittler erklären.

7 Jahre Französisch gelernt (damals dauerte es bis zur Matura an der Stiftsschule Einsiedeln noch 7 Jahre). … Mein Gedächtnis ist sehr gut, aber nach über 25 Jahren ist eine Auffrischung notwendig …

manchmal klappte bei X ein Gespräch auf Französisch, manchmal nicht. Es fehlte nicht viel, um den Anforderungen für eine Call Center Inbound Arbeit zu genügen. Deshalb kann ein weiterer Kurse meine Vermittlungs-Fähigkeit in erheblichem Masse steigern.


PS: Obama zieht gegen Wall Street los – und der Blick titelt bald darauf: Hat Obama eine Geliebte?
Wie interpretiert ihr diesen Zufall?

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