Zur Wissenschafts-Theorie (Einführung)

14 Sep

Seit 1980 hat sich die Invalidisierung von ehemals gesunden Arbeitnehmern aufgrund psychischer Probleme verdoppelt (siehe letzter Beitrag). Trotzdem versucht niemand, ein Modell zu finden, das erklären könnte, weshalb sich diese Veränderung ergeben hat.
Diese Aussagen sind unlogisch und somit wertlos, da sie sogenannte Zirkelschlüsse bzw. Tautologien darstellen: Ginge man von einer anderen Ideologie aus, so könnten andere Folgerungen resultieren.

1. Speziell merkwürdig ist, dass in der «Praxis» die aktuelle wissenschaftliche Forschung nicht mehr in die täglich Arbeit miteinbezogen wird. Dies obwohl in den Naturwissenschaften ein Gegenbeispiel die Theorie widerlegt (bei den Sozialwissenschaften sinds meist 95% der Ereignisse, welche gemäss dem Modell eintreffen sollten, bei der Psychologiehat wohl jeder Forscher sein eigenes Modell …).

2. Aktuelle wissenschaftliche Forschung:
Speziell in der Quanten-Physik als auch bei den Kosmologen ist das kartesianische Weltbild schon lange eher widerlegt als bewiesen worden. In den letzten Tagen erschienen darüber hinaus Untersuchungen, welche nahelegen, dass im Kleinsten gar keine Voraussagen möglich sind, Materie aber vermutlich auch im Grossen miteinander verbunden sein kann, wie’s dies das mechanistische Weltbilld per definitionem auschliesst. Jede Menge Gegen-Beweise also: In der Praxis, Realität änderte sich deswegen aber gar nichts!

3. das neue Modell
Rupert Sheldrake gilt als dessen Begründer: Die Welt besteht aus Feldern aus Räumen, alles ist miteinander verbunden. Geht man von diesem Modell aus, so lassen sich die Ergebnisse der folgenden aktuellen Untersuchungen (aus science.orf.at) bequem interpretieren:

=> Wie erklären sich denn unsere Kartesianer obige Effekte? Wissenschaft gemäss der Aufklärung würde denn auch bedeuten, mögliche Modelle auf die Realität anzuwenden – um, danach beurteilen zu können, welches denn besser passt ….


4. Beweise und wissenschaftliche Methoden
Im kartesiansischen Weltbild gilt ein Beweis für erbracht, wenn ein Experiment unter identischen Rahmen-Bedingungen beliebig häufig wiederholt werden kann.
Da bei den morphischen Feldern Rupert Sheldrakes der Versuchs-Gegenstand nie derselbe bleibt (siehe unter 2.), muss der Begriff Beweis im neuen Modell neu definiert und modelliert werden. Dieser Umstand ist übrigens  in der Wissenschafts-Theorie eine Selbstverständlichkeit – bei den Kartesianern offenbar leider nicht mehr..

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2 Antworten to “Zur Wissenschafts-Theorie (Einführung)”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Zur Wissenschafts-Theorie II und Uebersichten « Wynmanns Wochenbuch - 11. Januar 2010

    […] Wissenschafts-Theorie II und Uebersichten Weshalb so vieles in der «Wissenschaft» derzeit so vieles schief läuft, habe ich schon weiter unt…. Heute möchte ich zunächst kurz erläutern, weshalb Vertreter des mechanistischen (materiellen) […]

  2. Diverses « Wynmanns Wochenbuch - 25. März 2010

    […] Das mechanistische Weltbild kann und ist widerlegt worden. Zur Einführung in die Wissenschafts-Theorie – und die aktualisierte […]

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