Zwischenruf aus persönlicher Sicht

6 Sep

Seit 1980 gibt’s eine Verdoppelung der Arbeits-Unfähigen aus psychischen Gründen – und in der Abstimmungs-Sendung vom Freitag anerkannte man den Tatbestand: Trotzdem soll weiter gemacht werden wie bisher, aus den Augen, aus dem Sinn
Ich bewarb mich beim BA für Sozial-Versicherung als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Begründung, ich könnte das Problem mit einem wissenschaftlichen Vorgehen lösen und damit Kosten sparen und den Menschen Gutes tun. Antwort: Entspreche nicht dem Anforderungs-Profil, oder mit anderen Worten: Der Glaube ans kartesianische Weltbild ist Voraussetzung, um arbeiten zu dürfen…
Ein ähnliches Bild bietet sich dem geneigten Betrachter im Bereich der Kranken-Verbesserung. Um die Wirksamkeit von komplentären Methoden überprüfen zu können, dürfen keine Doppel-Blindstudien angeführt werden (gemäss Ethik-Kommission): Sowas ist ver-rückt und/oder unverantwortlich

Diese Doppel-Moral (Ver-rücktheit) ist an meiner Wenigkeit speziell gut nachzuvollziehen:

In den letzten Tagen musste ich mir so viel Unsinn anhören (von Menschen, die mich nicht kennen und den Mut nicht zusammen bringen, mit mir zu diskutieren), dass ich an dieser Stelle dazu Stellung nehmen möchte. Es wird verbreitet,

  • ich hätte nur Geld gekostet. Richtig ist, dass ich über Jahre hinweg nicht einmal mehr die Chance bekommen, mich vorzustellen zu dürfen. Gemäss meinen Berechnungen schuldet mir die „Gesellschaft“ mindestens 2 Mio sFr.
  • ich soll krank gewesen sein. Zu derartigen Verleumdungen kann ich nicht einmal Stellung nehmen – was ist das für eine Frechheit,  in dieser Art und Weise Rufmord zu betreiben?
  • ich hätte mich nirgends engagiert. Richtig ist: Mein Projekt Paradigmenwechsel (und Projekte, die daraus hervor gegangen sind) führen dazu, dass es heisst: Der spinnt, ist abgedriftet. Die Folge ist: Die Verantwortungs-Träger sind inzwischen derart schizoid geworden, dass sie mir ihre Weigerung vorwerfen, die entsprechenden Themata zu diskutieren, crazy!
  • ich würde noch nicht einmal durch die eigene Verwandten unterstützt. Dabei meide ich schon seit Jahren den Kontakt zu Ihnen: Sie sind überhaupt nicht informiert!  Ich musste mich mein Leben lang gegen dieses Umfeld  abschirmen – mir diesen Tatbestand noch vorzuwerfen ist umso verwerflicher als dass ich in meinem Alter nicht auch noch die Verantwortung für dieses Verwandten-Pack zu übernehmen habe.
  • ich hätte kein Herz – früher hiess es, ich würde alle Frauen „anmachen“. Was stimmt denn eigentlich? Je nach Lust und Laune werden die Argumente manipuliert – und als Sündenbock bin ich stets willkommen. Soll ich denn Herz zeigen, wenn ich noch nicht einmal das Geld habe, um eine Frau in den Ausgang einzuladen?
  • Obwohl ich als Uni-Absolvent bereit bin, als Call Center Agent arbeiten zu gehen (bin aber leider nicht der Verkäufer) wird mir indirekt vorgeworfen, ich arbeite nicht. Ueberqualifiziert,, zu wenig Umsatz gemacht, keine Weiterbildung (wer soll das bezahlen?), keine Chance, sich vorzustellen, Lücken im Lebenslauf: Schuld bin immer ich selber …
  • und so weiter und so fort und so weiter ….

Obiges und weiteres habe schon längst (etwas verteilt) in meinen Blogs erläutert und widerlegt. Trotzdem gab’s darauf und mein Projekt Paradigmenwechsel kaum eine Rückmeldung.
Wer nicht spinnt, kann nicht normal sein?

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