Ethisches Handeln beginnt sich durchzusetzen

3 Jul

Die UBS-Banker (inklusive ihr Vertreter im Bundesrat) dachten doch, sie könnten sich mit Geld und dem Sauhäfeli-Saudeckeli-Prinzip aus dem dem selber produzierten Schlamassel r’auswinden. Falsch gedacht! Ethische Standards scheinen sich langsam auch auf dieser Ebene durchzusetzen.
In den einzelnen Bundesstaaten der USA wird den Menschen vielleicht langsam bewusst, was der Unterschied zwischen Dogmatik und Realität ist …

Fehlt aber das Schuld-Bewusst-Sein oder begreift die eigentlichen Zusammenhänge nicht, so muss noch mehr Geschirr (hoffentlich nicht das Tafelsilber) zerschlagen werden, bis das Umdenken begonnen hat. Denn eigentlich wollen Menschen ein gutes Gewissen haben (siehe dazu http://science.orf.at/science/news/156179 ).

Dies trifft zum Beispiel auch für die explodierenden IV-Kosten zu. Gestern präsentierte das BA für Sozial-Versicherungen die Studie Dossieranalyse der Invalidisierung aus psychischen Gründen (siehe http://www.bsv.admin.ch/praxis/forschung/publikationen/index.html?lang=de&bereich=1&jahr=2009):
Aus dem Vorwort: „zwischen 1986 und 2006 eine Verneunfachung der Zahlen in einer einzigen Kategorie der IV … (sie) umfasst etwa „psychogene oder milieureaktive Störungen“, Neurosen oder „Borderline cases“, depressive, hypochondrische oder wahnhafter Fehlentwicklungen, aber auch Sprachstörungen wie Stottern oder psychosomatische Störungen.“ …
Zur Interpretation der Resultate: … „ein Teil der Erkrankungsmuster deuten auf langjährige Problemlagen hin, die sich in frühkindlichen Belastungen wie Verwahrlosung, psychische Probleme der Eltern, schulische Schwierigkeiten, mangelndes soziales Netz etc. äussern, sich späterin unsteten Arbeitsbiographien und einknickenden Erwerbseinkommen fortsetzen und schliesslich in körperlichen und psychischen Symptomen manifestieren, die mit der Zeit zu chronifizieren drohen. Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für eine „Frühintervention“ durch die IV bleibt dabei weitgehend offen (?!).“
Der obige Abschnitt stellt eine gute Beschreibung des Begriffs Stigmatisierung dar. Deshalb habe ich mit der Ansprech-Person im BA für Sozial-Versicherungen telefoniert: Er war sehr interessiert an meinem Feedback und sehr wohl bereit, sich auch die andere Seite der Medaille anzuhören.

Noch ein gutes Beispiel: Zusammen mit den Compatriots im Welschen (ausser Jura) stimmen die Waadtländer (ehemalige Untertanen des Kantons Bern) zu, den uneinsichtigen Uebeltäter die Metropolitan-Region Greater Geneva Region miteinzubeziehen. Chapeau!

Wenn ich noch einmal die Super-Meditation der Maya-Hohepriesterin erwähnen darf:
Man atmet mit dem Mund neue Energie ein, lässt die Luft und alles, was man nicht mehr braucht, aus dem Körper treten. Hat man ein gutes Gleichgewicht lädt man die Energie galaktischen Zentralsterns ein, miteingeatmet zu werden … Funktioniert super!

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